Segelclub Fällanden

It‘s Risotto Time!

Nur kurz nach der wunderschönen Jubiläumsfeier des SCF zum 50-jährigen Bestehen lud der Club seine Mitglieder am 23. Juni 2019 wieder zum alljährlichen Risotto-Cup ein.

Sportlicher Wettkampf, feines Essen und gute Gespräche in lockerer Atmosphäre mit einem Glas Wein in der Hand - so habe ich dieses Event vor ein paar Jahren kennengelernt.

Bei sommerlichem Wetter und leider schwachen Windvorhersagen hatten sich dennoch 11 Bootsbesatzungen angemeldet - 8 Yachten und 3 Katamarane - wo waren die Jollen?? (Anmerkung des Webmasters: 7 Yachten, 1 Jolle - die Windy von Philip und Volker - und 3 Katamarane).

Pünktlich um 12:00 startete Regattaleiter Arno vom Startschiff aus das Rennen. Bei mässigem Wind aus Nord bis Nordwest setzte sich das Feld in Richtung Uster in Bewegung. Schnell setzten die Crews Spinnaker bzw. Gennaker – falls vorhanden … Das kannte ich schon von etlichen anderen Läufen bei Schwachwind – keine Chance mit meinen knapp 14qm Segelfläche im Gross, welches erst ab 2 Windstärken richtig Leistung bringt – und ohne Fock bzw. Reacher unterwegs – natürlich streng klassenkonform ;-)

Vielleicht taktisch? Also nach Backbord, Richtung nördliches Ufer – versuchen, gegen den Strom zu schwimmen. Vorne sah ich Markus und Sascha auf dem Eagle 18 sowie Urs und Agnes auf der Elektra, die wohl mit ähnlichen Überlegungen unterwegs waren. Für die beiden Boote hatte es sich scheinbar ausgezahlt – sie konnten vor oder zumindest mit dem Feld, welches sich eher auf Seite Maur gehalten hat, die Boje runden. Nachdem mir die meisten Boote bereits wieder entgegenkamen, konnte ich schliesslich auch runden – kurz vor mir gingen noch Volker und Philip mit ihrer Windy um die Boje – hinter mir sah ich nur noch Beat und Gerda auf dem Topcat.

Der Wind war bis zu dem Zeitpunkt eher schwach, teils nicht vorhanden, um ab und zu leicht aufzufrischen. Nach der Rundung der Boje schien er etwas stärker zu sein; allerdings hatte auch der Kurswechsel von Raumschots auf Am-Wind diesen Eindruck verstärkt, so dass es endlich wieder etwas schneller voran ging – die Aktivität hatte wieder den Namen «Segeln» verdient. 

Endlich konnte ich etwas aufschliessen und sogar an der einen oder anderen Yacht vorbeiziehen. Leider war diese Situation nicht von langer Dauer – war die Windrichtung bis anhin recht stabil, gab es auf dem Weg zurück zum Start nun vermehrt leichte Winddreher und Windlöcher - typischer „Greifenseewind“ eben. 

Nun zählten ein geschultes Auge, die notwendige Erfahrung und natürlich die richtige Portion Glück, um den optimalen Weg in Richtung Ziel zu finden. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch nicht einmal die halbe Regattadistanz hinter uns gebracht, waren aber bereits über eine Stunde unterwegs – insofern war niemand von der Bahnverkürzung überrascht.

Irgendwie hatte ich mir die falsche Ecke ausgesucht – plötzlich kein Wind mehr auf meiner Position. Weiter in Luv sah ich, wie eine Böe den Yachten den richtigen Impuls gab, so dass diese sich schnell Richtung Ziellinie nähern konnten. Bis die Böe dann bei mir ankam, waren die meisten Boote schon im Ziel … Als vorletztes Boot konnte ich schliesslich die Ziellinie queren. Fast alle Boote kamen innerhalb von 5 Minuten ins Ziel, nach ca. 1 h 25 min. Insofern war klar, dass die Yardstickzahl wieder einmal den Ausschlag geben würde.

Die Yachten belegten die vorderen Plätze, während die Katamarane das Ende der Rangliste unter sich ausmachten.

Besonders gefreut hat es mich allerdings, dass der jüngste Steuermann im Rennen, Gian Stocker, zusammen mit seinem Grossvater Hans Stocker den Pokal als Sieger entgegennehmen durfte! Herzlichen Glückwunsch nochmals für diese hervorragende Leistung!

Das war der seglerische Teil – und damit kommen wir zum „gemütlichen Teil“ des Berichts – zumindest für die Regattateilnehmer auf dem Wasser. Denn während wir uns dem sportlichen Wettkampf stellten, waren unzählige Helfer am Land im Einsatz, um den gebührenden Rahmen zu schaffen, der dem ganzen Anlass seinen Namen „Risotto-Cup“ gibt:

Hanny und Stefan Cohen haben einen wunderbaren Risotto gekocht, bei dem auch unser Präsident Jan den Kochlöffel schwingen durfte (per Fotobeweis belegt). Reis und Pilze wurden dieses Jahr von Dieter Fuchs vom SCSG im Rahmen der Jubiläumsfeier des SCF gesponsert. Andi Traber und Andreas Tanner standen wie gewohnt am Grill bei den Würsten. Das Dessertbuffet wurde wieder von einigen Frauen des SCF gespendet, ergänzt durch den Biber von Christoph Graf vom SCvG. Dieses Buffet bildete wieder einmal mehr den süssen Abschluss eines gelungenen Tages. 

Bedanken möchte ich mich stellvertretend an dieser Stelle auch noch einmal bei Ursi Mütschard für den Merlot, den sie anlässlich ihres Geburtstags spendiert hatte,  bei Peter Wider für die Organisation des Kanonenofens, bei Arno König und Romina für die Durchführung der Regatta, bei Jan Vetter und Martina Huder für die Bereitstellung des Startschiffs, bei Markus Pappe für die IT und Fotos, bei den Gästen, die ihr eigenes Geschirr mitgebracht hatten und damit halfen, Abfall zu vermeiden und bei allen anderen, die mitgeholfen haben und vor Ort waren, um diesen schönen Anlass zu feiern. Es gab tolle Gespräche, kulinarische Genüsse, viele fröhliche Menschen und viel Lachen und ein schönes Miteinander von Gross und Klein.

Niels Kubasch, SUI 176 (A-Katamaran)

SCF-Frühlingsregatta 4./5. Mai 2019

Die diesjährige Frühlingsregatta fand am ersten Maiwochenende bei kalten Temperaturen aber guten Windbedingungen statt. 

Erstmals übernahm Arno König als neuer Obmann die Leitung der SCF Frühlingsregatta und eröffnete damit den Wettstreit um die Greifensee-Meisterschaft 2019.

Im Gegensatz zu früheren Jahren wurde am Samstag nicht gesegelt – stattdessen trafen sich einige Segler zu einem Glas Wein und der Möglichkeit sich noch zur Regatta anzumelden. Die Temperaturen kühlten jedoch bereits ab, begleitet von teils starken Regenschauern und heftigen Böen. 

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SCF-Herbstregatta, 23. September 2018

Eine Regatta beginnt bekanntermassen ja schon am Vorabend, beim Wetterbericht-Studieren. Was habe ich da soeben gelesen? Kaltfront aus Westen mit gegen 15° C Temperatureinbruch und bis zu 7 Windstärken? Ups, das kann ja heiter werden, mit einem Katamaran mit nicht-reffbarem Grosssegel erst recht. Alles sicher halb so wild, habe ich mir gedacht, morgen werden wir sehen, was Mutter-Natur für uns so im Köcher hat.

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Risotto-Cup 24. Juni 2018

Seit langem hatte ich in meinem Leben kein Losglück mehr, aber scheinbar hat sich das nun seit dem Beitritt zum SCF geändert. Und schon bin ich unter dem Einfluss der feinen Flasche Weisswein am Schreiben des Berichts.

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SCF-Frühlingsregatta, 26./27. Mai 2018

Schon vor dem Start am Samstag, bei der Steuermannbesprechung, hatte ich ein Riesenglück. Unsere Glücksfee pickte aus den 14 SCF-Teilnehmern ausgerechnet meinen Namen heraus und so sitze ich nun da und schreibe den Regattabericht.

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Durchführung der SCF-Anlässe

Informationen über die Durchführung der SCF-Anlässe:

  • MOBILE: Telefon-Nummer 8400   Name > scf < eingeben

  • INTERNET: Homepage SCF   www.segelclub-faellanden.ch