Segelclub Fällanden

SCF-Frühlingsregatta, 26./27. Mai 2018

Schon vor dem Start am Samstag, bei der Steuermannbesprechung, hatte ich ein Riesenglück. Unsere Glücksfee pickte aus den 14 SCF-Teilnehmern ausgerechnet meinen Namen heraus und so sitze ich nun da und schreibe den Regattabericht.

Das Startschiff lief frühzeitig aus, so, dass wir kurz nach 14.00 Uhr starten konnten. Die Luv-Boje war vor Fällanden platziert. Trotz schwachem Wind liess uns die Regattaleitung den vollen Kurs segeln, vermutlich in der Hoffnung, dass es doch noch auffrischen werde. Wir kamen als fünftes Schiff nach gerechneter Zeit ins Ziel.

Beim zweiten, abgekürzten Lauf war der Wind noch schlechter. Nach einem guten Start hatten wir vor der Luv-Boje erhebliche Mühe. Nach jeder Wende war klar, dass doch besser nicht gewendet worden wäre! Mühsam quälten wir uns mit dem Spi zur Lee-Boje und dann mittels einer kurzen Kreuz ins Ziel – uff, geschafft.

Die Windansage für Sonntag war schwacher Wind aus Nord-Osten. Am frühen Morgen wehte eine sehr schöne Brise aus Westen bis Norden über den See. Bei der Steuermannbesprechung teilte uns Volker mit, dass er versuchen werde um 10.00 Uhr zu starten, was dann auch so gehandhabt wurde. Kurz vor der Luv-Boje brach der Wind ein und drehte langsam nach Süden, Föhn, richtiger Greifensee-Wind. Setzen des Spis war leider nicht möglich. Wir wurden erlöst durch drei Hornstösse vom Startschiff – Abbruch!

Nun stellte sich die Frage: Wie lange hält der Föhn an, vielleicht so lange bis die Bojen umgesetzt sind? Doch er hatte Bestand bis zum Schluss. Volker hatte sehr schnell und gut reagiert und die Bahn neu gelegt, sodass wir zum dritten Lauf starten konnten.

Leider wurden wir beim Start durch eine luvberechtigte Yacht über die Linie gedrückt, d.h. Frühstart. Dass die Windverhältnisse sehr gut waren, sieht man auch an den Laufzeiten. Diese schwanken im dritten Lauf zwischen gut 28 Minuten des Schnellsten und schwach 54 Minuten des Letzten, dies bei nicht abgekürztem Lauf! Beim nächsten Lauf, mit immer noch guten Windverhältnissen, gelang uns ein guter Start. Diesen Vorteil konnten wir bis am Schluss halten und waren beim Zieleinlauf auf dem dritten Rang.

Es reichte sogar zu einem fünften Lauf, bei welchem die Seite bei der Startlinienboje bevorzugt war. Kurz vor dem Startschuss realisierten wir dies. Wir versuchten noch möglichst zu dieser Boje zu gelangen, um dann beim Startschuss auf Steuerbord aufzukreuzen. Wie das dann halt so ist, wenn man übereifrig ist – wir wendeten etwas zu früh – darum mussten wir einer auf Backbord anrauschenden Yacht Wegrecht geben und nochmals zurückwenden – so ein Ärger!

In diesem letzten Lauf liess der Wind dann allmählich nach, aber es war super, insgesamt fünf Läufe segeln zu können! Ein grosses Dankeschön an die Wettfahrtleitung!

Sui123

 

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