Segelclub Fällanden

Risotto-Cup 24. Juni 2018

Seit langem hatte ich in meinem Leben kein Losglück mehr, aber scheinbar hat sich das nun seit dem Beitritt zum SCF geändert. Und schon bin ich unter dem Einfluss der feinen Flasche Weisswein am Schreiben des Berichts.

Als Neumitglied möchte ich meine Familie kurz vorstellen:

Brunnschweiler

Mami Patricia, Papi Markus, Laura und Marc – Katze Bitschu und Jungblond Mira und Altgrau Amy

Ob es Sinn macht, den ganzen Clan auf der Dyas als Team zu trainieren, bedarf noch etwas konzeptioneller Arbeit und Studien zu möglichen Rollenverteilungen. Fest steht, dass zurzeit das Team von Uwe Dohrn, Sohn Marc und mir zumindest den anderen Dyas durchaus das Fürchten lernen könnte, sofern Uwe zur Topform aufläuft und wir Marc nicht unterwegs aus dem Trapez verlieren. Er wollte sich das Risotto wohl redlich verdienen.

Als eigentlicher Vereinsmensch (Jungschar, Jugend&Sport und Studentenverbindung Zofingia) habe ich mit dem Beitritt zum SCF wieder einmal schmerzlich festgestellt, wie hoch der Preis ist, wenn man geschäftlich international tätig ist und eigentlich gerne aktiver wäre, was aber vermutlich erst nach dem Ausflug der Kinder und/oder der Pensionierung möglich sein wird. Deshalb ergeht an dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die diversen „Amtsinhaber“ und Organisatoren!

Hans Stocker hat auch dieses Jahr wieder als Rennleiter, Ziellinie- und Losboy eine perfekte Regatta geliefert. Sogar der Wind war organisiert, obwohl es da noch Verbesserungspotential in Sachen Windstärke und konstanter Windrichtung gibt. Die leichten Winde (1 - 2 Bft, in Böen bis 3) aus NE – NW und sogar aus Süden machten uns schnell klar, dass Kursschifffahren auf dem Greisensee wohl einfacher wäre. Aber wer will es schon einfach, wenn es kompliziert auch geht?

Dank Feldstecher, Kompass, Landkarte und detaillierten Instruktionen zur Lage Schloss Greifensee und Kirche Maur wurde es möglich, dass keine Boote und ihre Mannschaften verloren gingen. Das ist eine starke Leistung, da volle zwei Runden zu absolvieren waren. 

Die Teams, die den Spi schon am Steg oder auf dem Trockenplatz in Betrieb nahmen, wurden freundlich darauf hingewiesen, dass dies erst nach dem Start erlaubt sei.

Die verschiedenen Hornstösse für den Startcountdown sorgten auf den 17 teilnehmenden Booten (Yachten, Katamaranen und Jollen) für den notwendigen Adrenalinschub und die lästige Grundnervosität stieg ins Unermessliche – zumindest auf unserem Boot. Als Anfänger war es für mich schon sehr erstaunlich, dass dies bei der Regatta blieb und vor der Startlinie keine 'Schiffliversenkete' stattfand. 

Mit maximalem Ehrgeiz wollten alle die ersten beim Start sein und meine erste Lektion war 'no stress'. Mit viel Schub von hinten aufrollen, kann auch ganz gut funktionieren.

Dass es für uns zäh sein würde, diese Regatta heimzubringen und zu gewinnen, war spätestens dann klar geworden, als ich wie ein Motorradfahrer die Boje ein erstes Mal umrundete, ohne zu berücksichtigen, dass es da noch Wind und Segel gibt.

Aber mit dem Spi zu segeln, war Sahne auf dem Kuchen und auch farblich ein schönes Bild, etwas vom Feinsten!

Auf die Yardstick-Umrechnung gehe ich in meinem ersten Bericht nicht ein, aber es besteht die Gefahr, dass der Wettbewerbsgeist mich demnächst zu solchen Überlegungen bewegt. Doch vorerst habe ich gelernt, dass einen Grossteil der anderen Dyas zu schlagen, Uwe in einen Freudenrausch versetzt und ihn veranlasst, beliebig Wein zu spendieren. Was will man mehr?

Risotto natürlich! Hanni, Stefan, Peter, Jan, Martina und Claudia haben die Risottokunst vollbracht und es erneut geschafft, mit spärlicher Flamme und viel Umrühren die perfekte Mahlzeit zu servieren. Für die super grillierten Chipolate haben in der Hitze Andi, Andreas und Susanne Tolles geleistet: Besten Dank und Gratulation!

Dann blieb da am Schluss noch die Frage der Grösse des neuen Pokals. Für sehr vernünftiges Feiern hat er die perfekte Grösse. Für grössere und fröhliche Crew-Festivitäten ist er aber denkbar schlecht geeignet, ausser es würde sich um ein Wüstentraining handeln.

Markus Brunnschweiler & Uwe Dohrn

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