Segelclub Fällanden

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Von Frust zu Lust! Neues von der Swiss Sailing League.

Impressionen vom Frühjahrstraining am Lago Maggiore, 17. - 19. April

Nach unserer letztjährigen Premiere haben wir uns für dieses Jahr eine Steigerung vorgenommen. Und das heisst Training. Zu unserem Glück organisierte die Liga ein solches am Dienstag/Mittwoch nach Ostern im Tessin. Umgehend wurde ein Startplatz gesichert – die Teilnahme an der Promotion Round im Herbst ist für den SCF bereits fix – und ab ging es in die Südschweiz.  Doch zuerst musste noch ein Problem behoben werden. Jan informierte, dass die SSL (Swiss Sailing League) noch ein Zugfahrzeug für ein J70 benötigt. Stephan stellte sich in den Dienst des Teams und fuhr das Boot am Karfreitag von Bottighofen nach Fällanden. Damit verschob sich unsere Abfahrt auf Montag 11.00 ab Fällanden und so ging es zu viert mit Stephan am Steuer, Gregor, der J70 und mir in Richtung Süden.

Bei der Ankunft in wurden wir mit einem netten Hallo und „ihr könnt gleich aufriggen, dann lassen wir sie ins Wasser“ empfangen. Unsere etwas ungläubigen Blicke und die Antwort „machen wir, aber wir wissen nicht genau wie“ lies die Verantwortlichen aber doch umdenken und mit einem Sorry und Danke für das Bringen wurden wir entlassen. Das hiess Hotelbezug und dann zu Fuss (45 Minuten) zurück in den Hafen wo nach Programm um 18.00 der offizielle Teil starten sollte.

Und pünktlich um 18.35 begann der besagte Apéro und gleichzeitig traf Martin als unser viertes Crewmitglied ein. Die Vorhersage für Dienstag war Nordföhn und die unterschiedlichen Quellen sagten von 4bft bis 10bft so ungefähr die ganze Palette voraus. Für uns war klar: kurzer Apéro, kurzes Nachtessen und lange schlafen. Und tatsächlich waren wir ab 22.00 in Bett – allerdings auch aus Mangel an Lokalen in der Nähe unserer Unterkunft.

Dienstag, 07.30 Uhr. Alle sind am Frühstückstisch und wie es sich im Süden gehört auf der Terrasse. Der See ist spiegelglatt und das einzige irritierende ist das kleine orange Drehlicht, mit genau geschätzten 90 Drehungen in der Minute, im Norden der Brissago-Inseln. Es sollte uns noch den ganzen Tag beschäftigen. Denn mit Winden bis 50 Knoten war an Segeln leider nicht zu denken. Wir verbrachen den Vormittag mit Theorie, vermittelt von Flavio Favini, mehrfacher Welt- und Europameister und Taktiker und Steuermann im Americas-Cup. Um 11.00 trafen unsere Fans ein. Irene und Hans Stocker aus ihrem Feriendomizil im Tessin und Jan, der extra die Fahrt mit der Bahn auf sich genommen hatte. Leider blieb es windig und so war das Programm vorgegeben. Irene, Hans und Jan suchten sich ein nettes Lokal fürs Mittagessen und wir setzen uns in den Siesta Modus für was auch immer noch kommen wollte. Einfach des Seglers FRUST.

Am Abend gab es eine Pizza (das glaubt uns jeder), ein Glas Rotwein (ehrlich) und einen Grappa (auch ehrlich) und wieder waren wir um 22.00 Uhr im Bett. Ja und dann empfing uns der Mittwoch ohne Frühstück da wir bereits um 07.00 im Hafen sein sollten. Dafür drehte das orange Licht nur noch mit 40 Umdrehungen und alle Teams waren richtig „giggerig“ auf den See. Um 07.30 wurden wir mit dem Motorboot aus dem Hafen gezogen und konnten ca. 30 Minuten das Boot einsegeln. Und das hiess unter Gennaker mit starken Böen in Richtung Italien gleiten. Am Wind fast flach aufs Wasser gedrückt werden. Und einfach viel Spass und viel Lernen. Ich glaube, keiner von uns ist je auf einem Einrumpfboot so schnell gesegelt.

Die neun Teams, wovon 3 mit eigenen Clubbooten, zeigten spektakuläres Segeln vor einer ebensolchen Kulisse. Schneebedeckte Berge, Sonne und stürmische Böen sollten uns noch den ganzen Tag erhalten bleiben. So gegen 08.00 Uhr fiel der erste Startschuss und schon eine knappe Minute später lag das gesamte Feld fast quer im See. Eine harte Böe zeigte uns, dass der Tag wohl schön aber auch herausfordernd bleiben würde.

Einfach gesagt: des Seglers LUST für uns alle auf dem Wasser. Nach vier Stunden wurde eine kurze Pause eingelegt und Coach Flavini zeigte uns die Fehler auf und gab sehr gute Tipps zum Thema Sonnenschuss unter Gennaker. Wobei jedes Team dieses Erlebnis einmal feiern durfte. Wir SCFler legten die J70 dreimal aufs Wasser, hatten die Situation aber immer im Griff.  Am Mittag wurden die Konditionen noch schwieriger. Der Mittelwind schlief zum Teil fast ein, drehte von Nord auf Süd um dafür mit noch härteren Böen als am Morgen die Jachten immer wieder zu treffen. Daher entschieden die Verantwortlichen, nach 2 weiteren Stunden das Training abzubrechen.

Zurück im Hafen waren wir alle ziemlich kaputt, hatten wir doch fast 6 Stunden im „Rennmodus“ verbracht, wobei am Nachmittag immer zwei Starts direkt nacheinander geübt wurden. Glücklich über einen super Segeltag durften wir uns ein grosses Bier gönnen und wurden von Flavio sogar gelobt, dass wir bei schwierigen Bedingungen alle sehr gut gesegelt seien.

Ja, was bleibt hier noch zu sagen? Natürlich: wie haben wir SCFler uns geschlagen? Vorweg wir waren einmal Letzter. Und sonst nie unter den letzten Zwei. Aber auch nie in den ersten Drei. Rechne!! Fazit: Für uns ein sehr lehrreicher Tag, ein tolles Seglererlebnis, eine super Kameradschaft und die LUST nach noch viel mehr.

Ein Dank gilt unserem Präsidenten Jan, der mit viel Stolz und Engagement das Abenteuer SCF und SSL begleitet, unserem immer umsichtigen Team-Chauffeur Stephan und allen Fans die uns die Daumen drücken.

Das Abenteuer J70 geht weiter. Wir sehen uns in Thun am 8./9. September.

Urs Hunziker

Fotos gibt es in der Bildergalerie

Mehr zur Swiss Sailing League gibt es auf der Website der SSL(auch im Menu Wind, Wetter und andere Links/Verbände). Segeln - Spannung - Emotionen: Das Video SSL 2016 auf der Webseite zeigt es.

 

 

 

Durchführung der SCF-Anlässe

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